
Die Regierung der spanischen Provinz Extremadura wird alle 40.000 Arbeitsplatzsysteme in der Verwaltung auf Linux umstellen. Zum Einsatz soll allerdings nicht mehr das kürzlich eingestampfte LinEx kommen, sondern ein auf Debian GNU/Linux basierendes System, wie es bereits seit etlichen Jahren im Gesundheitssystem eingesetzt wird.
Wie der CIO der Provinz, Cayetano López, sagte, soll die Umstellung bereits im Frühjahr beginnen. Den Anfang wird dabei die Hauptverwaltung in Mérida machen, die binnen sechs Monaten umgestellt werden soll. Als Distribution kommt ein auf Debian GNU/Linux basierendes System zum Einsatz. Dadurch soll es der Region möglich sein, binnen kürzester Zeit das System an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Als Zeitvorgabe für die Anpassung stehen drei Monate im Raum.
Als Grund für die Migration nannte López die Notwendigkeit, einen einheitlichen und einfach zu benutzenden Desktop zu haben. Zudem ist es den Verantwortlichen wichtig, dass die Verwaltung der Systeme »Remote« erfolgen kann. Doch auch die unter Linux nicht vorhandenen Viren und die nicht vorhandenen Lizenzkosten spielten eine große Rolle bei der Entscheidung.
Von Mirko Lindner